19. - 21. September 2003 in Karben-Petterweil
VERANSTALTER: Oschenheim e.V. http://www.markoschenheim.de/
LOCATION: Wieder mal im Pfadfinderzentrum Lilienwald in Karben-Petterweil, das ich auch bereits in meinen Berichten zu Oschi 1 und Oschi 3 beschrieben habe. Seit Oschenheim 3 wurden allerdings immerhin die Herren-Duschen renoviert. Abgesehen von der Küche im Haupthaus gibt es aber wohl immer noch keine gescheite Spülgelegenheit.
VERPFLEGUNG: Selbstverpflegung, aber alle Getränke, nach spontanem Orga-Entscheid auch die Alkoholischen, waren im Conpreis enthalten.
PLOT: Es wurde die erste offene internationale Stockballmeisterschaft
von Oschenheim ausgetragen. Plot-Elemente drehten sich um die damit
verbundenen Fragestellungen, wie Wetten, Mannschaftszusammenstellung
und Training, Bestechung von Spielern und Offiziellen, Doping und so
fort. Großartig war Dirk Rabenschlags Idee, Sammelbilder-Alben
im Pannini-Stil herauszubringen.
Ein kleiner, optionaler Action-Plot bestand darin, daß Rebellen
den ausgelobten Pokal in ihre Gewalt brachten, um eine Gefangene
freizupressen. Stockball-Weltmeister wurde die Mannschaft aus Normont,
die allerdings den Pokal nicht bekam, da dieser nicht wiederbeschafft
wurde.
ORGA: Wieder einmal fehlt mir hier wohl der ungetrübte Blick, aber ich wüßte (abgesehen vom stau-bedingt verspäteten Spielbeginn) von keinen größeren Problemen. Wir hatten im Vorfeld etwas Sorge, ob die Tatsache, daß sich deutlich weniger Spieler, als geplant angemeldet hatten, sich nicht nachteilig auf das Spiel auswirken würde, aber im Nachhinein war der kleinere Kreis von ca. 45 Spielern vielleicht doch eher ein Vorteil. Es gab lediglich einen kleinen NSC-Engpaß, als zeitgleich einige unwichtigere Stockballspiele und der Rebellenplot liefen.
KRITIK: Das Feedback war ausschließlich positiv. Die Spieler waren
motiviert sowie willens und in der Lage, sich auf den bodenständigen
Oschenheimer Hintergrund einzulassen.
Sehr erstaunt war ich über den Ehrgeiz, der sich teilweise bei den
aktiven Stockballspielern entwickelte. Die Spiele waren zum Teil
verbissener als jede LARP-Schlacht.
Samstag Abend haben wir vorgezogen, das letzte Spiel abzubrechen, weil
es bei mäßiger Sicht dann doch etwas zu ruppig wurde und die Gemüter
hochkochten.
FAZIT: Die Orga ist mit sich und den Spielern zufrieden.
© 2003 Ralf
Hüls
alias Frieder Wohlgemuth, Landsknecht
alias Ceridius Ackergärtner, Agrarökonom